2005 | 07 | 01
  webvertizer realisiert Erfolgsstory der Internet-Plattform Interreg III A - Auf Initiative des Bundeskanzleramtes hat die ÖIR Managementdienste GmbH die Agentur webvertizer vor drei Jahren mit der Erstellung einer Internet-Plattform zur Kommunikation der grenzüberschreitenden Programme von INTERREG III A zwischen den damals noch "osteuropäischen Ländern" und Österreich beauftragt.

Die Gemeinschaftsinitiative INTERREG III des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) verfügt über einen EU-weiten Gesamthaushalt von 4,875 Milliarden Euro, mit INTERREG III A wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit benachbarter Gebiete unterstützt. In Österreich werden insgesamt sieben INTERREG III A-Programme umgesetzt, vier davon mit den neuen EU-Mitgliedstaaten Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien.

"Für die vier Programme mit den neuen Mitgliedstaaten war und ist es notwendig, sich auf die gemeinsame Vision einer integrierten Regionalwirtschaft, des sozialen Zusammenhalts und guter nachbarschaftlicher Beziehungen zu konzentrieren", erklärt webvertizer-Mastermind Ing. Alexander Lexa. Für sein webvertizer-Team lautete die komplexe Aufgabenstellung im Internet-Bereich, umfassende, sechssprachige Websites zu realisieren. Zusätzlich zu den "statischen" mussten dafür auch "dynamische" Inhalte auf den "Public"-Seiten eingeplant werden. Diese werden über ein kennwortgeschütztes Back-Office gespeist, das den programmverantwortlichen Behörden und Organisationen aus fünf Ländern zudem als Kommunikationsplattform, Dokumentensammlung und umfassender Terminkalender dient.

"Die Vorzüge unserer exakt auf die Bedürfnisse maßgeschneiderten Lösung bestehen in der sechssprachigen Gesamtlösung für alle Aktivitäten, in der Selbstverwaltung inklusive der individuellen Rechtevergabe für die einzelnen Programmregionen und Ausschüsse, sowie in den umfassenden Koordinations- und Archivierungsmöglichkeiten", lässt Lexa eine drei Jahre währende Erfolgsstory Revue passieren. Allein die Dokumentensammlung besteht derzeit bereits aus über 800 MB Daten mit rund 2500 Dokumenten in knapp einem halben Tausend Ordnern, die den permanenten Prozess der grenzüberschreitenden Kooperation mit Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien seit 2001 dokumentieren. Dazu kommen beispielsweise Outlook-Funktionen wie Tages-, Monats- und Jahresansichten, das Filtern der Projektregionen, umfassende Such- und Archivfunktionen und etliches mehr.

"Die Zufriedenheit in punkto Bedienungsfreundlichkeit ist sowohl bei den Administratoren als auch bei den Usern sehr hoch", bestätigt DI Klaus Diendorfer, der bei der ÖIR Managementdienste GmbH für das Projektmanagement verantwortlich ist. "Zurzeit haben über 200 User mit eigenem Passwort Zugang zu für sie relevante Folder. Besonders geschätzt wird dabei die einfache und übersichtliche Navigation sowie die technische Zuverlässigkeit", kommentiert Diendorfer.